Die Vorgeschichte fehlt? Lies die Sagarinas Geschichte durch.
Zu Ehren des International Talk Like a pirate day kommt hier eine kleine Zusatzgeschichte
Borimir starrte auf die Tür, durch die gerade seine Gönnerin entschwunden war. Er untersuchte die Kristalle und Münzen in seiner Hand… sie waren eindeutig echt. Er wusste nicht, was er davon halten sollte… Ein Mensch, der mit Kristallen bezahlt… Neben den Zwergen würde doch höchstens ein Juwelier oder ein Minenarbeiter genau wissen, was sie wert sind, ist das nicht der wichtigste Grund, weshalb die Menschen nicht mit Kristallen handelten? Zwerge riechen den Wert… aber Menschen… Egal… Geld ist Geld. Er wandte sich um und öffnete die metallene Wertgegenstände- Sicherungs- Apparatur mit seinem Schlüssel, um die Münzen in die jeweiligen Fächer, und die Kristalle in ein weiteres zu räumen. Als er fast fertig war, blieb sein Blick an einer ihm unbekannten Münze hängen. Sie war oval, silbern, doch zu leicht, um Silber zu sein. Borimir musste an seinen Bruder, Iromir, denken. Er hätte ihm sicher sofort sagen können, woraus sie war. Aber er war vermutlich gerade in einem der vielen Stollen unter der Festungsstadt und schnupperte den Duft der Tiefen. So musste sich Borimir auf seinen Instinkt verlassen. Er betrachtete die Münze genauer, und erkannte, dass ein geflügeltes „S“ längs des Ovals geprägt war. Er hatte noch nie von einer solchen Münze gehört, aber der Tag war jung, und die ersten Kunden sollten langsam kommen. Also beschloss er, das Geheimnis der Münze ruhen zu lassen. Er hatte sie schon fast in die Wertgegenstände- Sicherungs- Apparatur gelegt, als sein Gefühl ihm sagte, dass diese Münze das wertvollste von dem war, was die Frau ihm gegeben hatte. Er schloss die Apparatur und hob seinen Bart an. Darunter, an einer filigranen Kette, hing eine Miniatur der Wertgegenstände- Sicherungs- Apparatur vor ihm, nur dass diese ein Zahlenschloss hatte. Borimir öffnete sie, darin befand sich nichts außer ein paar Dingenpersönlichen Wertes, und er schloss die Münze ihn ihr ein.
Nicht weit von der Schenke entfernt:
„Der Borimir, aie? Der Käptn vonner Spielunke da drüben auf Steuerbord, ja ihr Landratten, genau der! Der kiekte wie son Bullauge auf die Tür. Da is‘ nämlich ne Braut raus, und die schmiss ihm ne ganze Ladung Dublonen hin, oh ja, einen ganzen Sack, aie! Jedenfalls- Wo ist mein Grog… ah, da isser ja… Also der Kosar starrt auf seine Beute, und vergräbt sie, bevor die anderen meutern und ihn der Beute wegen Kielholen, aie, ich sag euch… Traue keinem Freibeuter, vor allem nich, wenn du ihr Käptn bist! Oh ja, glaubt dem alten Piraten. Was? S‘ Gibt in dieser G’schichte keine Piraten? Wo Grog is, da sinn doch immer Piraten! Isch bin ein Pi- *hick*! Isch bin ein Pi- *hick*! Isch bin ein Pira- *hick*! Isch schdehle Schachen, unn bin verdammich gut dabei…“
Dieses Schauspiel eines betrunkenen, mit Augenklappe und Holzbein ausgestatteten Mannes bot sich einer kleinen Menge von Obdachlosen in einer kleinen Seitengasse, und es ging so lange weiter, bis zwei unauffällig gekleidete Zauberer die Gasse betraten. Sie murmelten, einige Obdachlose liefen schreiend Weg, doch die anderen konnten das Finale miterleben:
„Arr! Isch bin ein Pirat! Lebend kriegt ihr mich nie! Meine Beute, meinen Grog und mein Schi-“
Und die Anomalie verpuffte in einer Logik-Wolke

